An drei Standorten in der Bundeshauptstadt – am Heldenplatz sowie bei der Staatsoper und der Universität Wien – informierten heute, Donnerstag, rund 120 Bäuerinnen und Bauern publikumswirksam über den einsetzenden Versorgungsengpass bei österreichischen Erdäpfeln im Lebensmittelhandel. Mit sympathischen Info- und Verteilaktionen der letzten heimischen Erdäpfel wurden tausende interessierte Konsumentinnen und Konsumenten über die Qualität und die Wichtigkeit einer Versorgungssicherheit bei einem heimischen Traditionslebensmittel aufmerksam gemacht.

Im Mittelpunkt des „Aktionstages für gesunde Lebensmittel – Schützen wir unsere Erdäpfel“, der vom NÖ Bauernbund in Kooperation mit der Interessensgemeinschaft Erdäpfelbau (IGE) durchgeführt wurde, stand auch der Appell an die Eigenverantwortung der Konsumenten, mit Beginn der neuen Erntesaison im Juni verstärkt auf regionale heimische Lebensmittel hinzugreifen.

„Die österreichischen Bäuerinnen und Bauern erfüllen tagtäglich vielfältige Leistungen für die Gesellschaft: Sie decken den Tisch der Menschen mit hochwertigen Lebensmitteln. Das muss auch in Zukunft so bleiben, dafür brauchen die Bäuerinnen und Bauern auch wirksame Instrumentarien. Am Beispiel der Versorgungsknappheit mit heimischen Erdäpfel muss indirekt die Gefahr einer zunehmenden Abhängigkeit aus dem Ausland aufgezeigt werden“, erklärten NÖ Bauernbunddirektorin Klaudia Tanner, Landwirtschaftskammer NÖ-Präsident Johannes Schmuckenschlager, der Obmann der Interessensgemeinschaft Erdäpfelbau, Franz Wanzenböck, sowie NÖ Bauernbund-Spitzenkandidat für die Europawahl, Alexander Bernhuber, beim Auftakt des Aktionstags am Heldenplatz.